Etty Hillesum, eine junge jüdische Frau aus Amsterdam, schrieb während der Zeit des Nationalsozialismus Tagebücher von großer Tiefe und Menschlichkeit. Mitten im Leiden fand sie einen inneren Raum der Freiheit, des Vertrauens und der Liebe. Ihre Worte zeugen von einer Hoffnung, die nicht naiv ist, sondern aus der Tiefe der Seele erwächst. An diesem Wochenende lassen wir uns von Etty Hillesums inspirieren. Wir fragen, wie Hoffnung in dunklen Zeiten Gestalt annehmen kann, wo wir die Quelle von Vertrauen, innerer Weite und Lebensmut finden und was es bedeutet, „den Himmel in sich selbst zu bewahren“?
Das Seminar verbindet Impulse aus ihren Texten mit Zeiten der Stille, Meditation, Austausch und kreativen Ausdrucksformen. Es lädt ein, den eigenen Hoffnungsfaden neu zu entdecken.
| Termin: | 09. - 10. Oktober 2026 |
| Zeit: | Freitag, 18.30 Uhr - Sonntag, 13.00 Uhr |
| Ort: | St. Ursula, Erfurt |
| Referent: | Pfarrer Gregor Arndt |
| Leitung: | Dr. Markus-Liborius Hermann Dr. Michaela Hallermayer |
| Kurspauschale: | 95,- € (ÜN/VP im DZ) 120,- € (ÜN/VP im EZ) |
| Kursbeitrag: | 35,- € |
| Kurs-Nr.: | URS 2610091 |